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Edelstahl und die verschiedenen Oberflächen - Teil 2

PVD-Beschichten


Der Grill Diabolo - mit PVD-Beschichtung

Unverzichtbar in der Optimierung von Oberflächen vor allem von Werkzeugen und Maschinenteilen sowie in der Medizin ist die PVD-Vakuumtechnologie (Physical Vapour Deposition).


Mit Hilfe dieser Beschichtungstechnik werden metallische Hartstoffe wie Titannitrid, Titanaluminiumnitrid oder Titancarbonitrid bis 5 µm stark auf den Träger aufgebracht.


Niedrige Beschichtungstemperaturen ermöglichen es, dass fast alle wärmebehandelten Warm- und Kaltarbeitsstähle mit dem Verfahren bearbeitet werden können.



Durch den hohen Ionisierungsgrad ist eine ausgezeichnete Schichthaftung gegeben.


Auch der Bildung von Rissen wird durch die hohe Druckeigenspannung der PVD-Beschichtung entgegengewirkt.

Durch eine derartige Beschichtung erreicht man eine hohe Oxidations- und Korrosionsbeständigkeit. Außerdem ist die Schicht abriebfest und kratzbeständig.


MWE Schiebetürbeschlag Chronos in Bi-Color

Die Schicht bewirkt in der Anwendung eine Erhöhung der Standzeit von Werkzeugen und Maschinenteilen. Sie führt zu einer besseren Produktivität, da sie die Schnitthärte erhöht.


Im dekorativen Sinne kann man sich über eine homogene Farbverteilung freuen.

Die Oberfläche ist langzeit- und glanzstabil.


Mindestens genauso wichtig wie die funktionellen Vorteile der PVD-Beschichtungen ist der dekorative Aspekt. Gerade bei der optischen Veredelung von Beschlägen,

Möbeln oder Accessoires aus Edelstahl spielt dieses Verfahren eine wichtige Rolle.




Pulverbeschichten


Das Pulverbeschichten ist ein Verfahren, bei dem ein elektrisch leitfähiger Werkstoff mit Pulverlack beschichtet wird. Eine typische Beschichtungsanlage besteht aus Oberflächenvorbehandlung (Reinigung und/oder Aufbringen einer Konversionsschicht), Zwischentrocknung, elektrostatischer Beschichtungszone und Trockner.


Die zur Pulverbeschichtung verwendeten Pulverlacke bestehen im Allgemeinen aus trockenen, körnigen Partikeln, die zwischen 1 und 100 µm groß sind. Chemisch basieren diese meist auf Epoxid- oder Polyesterharzen. Daneben sind Hybridsysteme verbreitet, die sowohl Epoxid- als auch Polyesterharze als Bindemittel enthalten.


Wie sich ein Pulverlack bei der Beschichtung verhält, wird hauptsächlich durch seine mechanischen Eigenschaften wie Partikelgröße und Rieselfähigkeit bestimmt.

In geringerem Maße spielt auch die chemische Zusammensetzung des verwendeten Pulverlackes eine Rolle.

Je nach Zusammensetzung neigen die Pulverlackpartikel zum Ansintern in der Beschichtungsanlage. Sie sind temperaturempfindlich und beginnen aufzuschmelzen und zu verkleben, wenn die Temperatur 50 °C übersteigt.


Gerade auch bei den Leitern die aus der Manufaktur von MWE kommen, spielt die Pulverbeschichtung eine große Rolle. Können doch so die Bibliotheksleitern dem farbigen Raumkonzept angepasst werden. In der Pulverbeschichtung sind alle RAL-Farben möglich.


Soviel erstmal zur PVD- und Pulverbeschichtung.

In Teil 3 wird es dann um Gravieren und Ätzen gehen...


#mwe #mwinterior #leitern #bibliotheksleitern #edelstahlbearbeitung

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