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Es ist alles Gold was glänzt...


Kickerfiguren in Gold und Silber. Für das besonders exklusive Spiel

Schon seit ewigen Zeiten wird Gold in den meisten Kulturen als wertvolles Edelmetall geschätzt und geliebt. Gold ist selten und diese Seltenheit und der außergewöhnliche gelbliche Glanz machen das reine Metall zu einem gefragten und Tauschobjekt. Daraus entwickelten sich Verfahren, um viele andere Metall durch „vergolden“ schöner und wertiger zu machen.


Definition "Vergoldung"

Als Vergolden bezeichnet man das Überziehen metallischer und nichtmetallischer Gegenstände mit Gold, Goldlegierungen und anderen dekorativen Metallschichten.

Die zwei grundsätzlichen Techniken der Vergoldung sind die mechanische und die chemische Verfahrensweise.

Bei der mechanischen Vergoldung wird Blattgold aufgetragen. In unserer Manufaktur arbeiten wir aber mit der chemischen Variante, mit der Galvanotechnik.

Dabei wird ein Gold-Elektrolyt verwendet um schwer zu beschichtende Materialien wie rostbeständige Stähle / Edelstahl, Chrom oder verchromte Legierungen / Metalle zu vergolden.



Für die Vergoldung von Edelstahl sollte die Oberfläche von allen Verunreinigungen gesäubert und entfettet werden.

Dabei wird ein leitfähiger Gegenstand in eine Metallsalzlösung (Elektrolyt) getaucht und mit einer Stromquelle verbunden, damit elektrischer Strom fließen kann. Bei der Galvanik kommt Gleichstrom zum Einsatz. Der Gegenstand auf dem das Metall abgeschieden werden soll muss immer mit dem (-)-Pol, also der Kathode verbunden werden. Die Anode sollte entweder aus dem Metall bestehen welches abgeschieden wird, also zum Beispiel Kupferblech beim Verkupfern oder aus einem Passivmaterial, wie zum Beispiel Graphit beim Versilbern oder Vergolden. Entscheidend für den Erfolg ist ein geeigneter Elektrolyt. Dieser besteht aus einer Lösung von Metallsalzen und Zusatzstoffen in Wasser.

Die Bad-, Stift- und Trommelgalvanik sind die verschiedene Methoden, Werkstücke zu galvanisieren.



In der Badgalvanik werden Werkstück und Anode, wie schon der Name vermuten läßt, in ein Becken mit einem geeigneten Elektrolyten getaucht. Strom fließt für eine bestimmte Zeit und das Metall scheidet sich auf dem Werkstück ab. Für große Gegenstände wie Badarmaturen, Felgen usw. ist das die geläufigste Methode. Dabei können sehr dicke Metallschichten aufgebaut werden. Aber es werden auch große Mengen an Elektrolyt benötigt, um ein Becken zu befüllen.

Hat man viele Kleinteile greift man auf die Trommelgalvanik zurück. Dort liegen die zu beschichtenden Teile lose in einer Trommel, über einen Draht in der Trommel wird der Kontakt hergestellt. Die Trommel rotiert und die Teile bekommen durch die Bewegung eine gleichmäßige Beschichtung.




Bei der Stiftgalvanik wird ein Metall- oder Graphitstab als (+)-Pol (Anode) mit einem Schwamm oder Stoff-Tampon an der Spitze. Wird in den entsprechenden Elektrolyten eingetaucht bis er sich vollgesogen hat. Das Werkstück verbindet man mit dem (-)-Pol (Kathode). Durch das Berühren von Stift und Werkstück wird der Stromkreis geschlossen. Nun berührt man mit dem Stoff das Werkstück und schließt damit den Stromkreis. Es scheidet sich nach wenigen Sekunden eine Metallschicht an der Kontaktstelle ab. Der Stift muss ständig leicht kreisend bewegt werden, sonst kann es zu Verfärbungen auf dem Werkstück kommen. Beim Stiftgalvanisieren kann man auch sehr große Flächen mit wenig Elektrolyt beschichten. Allerdings können keine so dicken Schichten wie bei der Badgalvanik erzeugt werden.

Bei der MWE Edelstahlmanufaktur vergolden wir mit der Stift- beziehungsweise Tampongalvanik oder mit der Badgalvanik.

Auf jeden Fall lassen sich durch die Technik des Vergoldens wunderschöne Projekte realisieren. Vieles ist möglich und der Fantasie fast keine Grenzen gesetzt.

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